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voltwerk errichtet Megawatt-Solarprojekt am Flughafen Saarbrücken

Hamburg, 31. Oktober 2003: Noch in diesem Jahr wird die voltwerk AG auf dem Gelände des Flughafen Saarbrücken ein etwa fünf Fußballfelder großen Solarpark ans öffentliche Stromnetz bringen. Gemeinsam mit der Saarbrücker Niederlassung der CITY Solar AG hat das Unternehmen den Solarpark entwickelt und nun die Ingenieure der SunTechnics Solartechnik GmbH aus Hamburg mit der Realisierung des 6,5 Millionen Euro Projektes beauftragt. Insgesamt 9.264 Conergy-Photovoltaikmodule mit einer Gesamt-Spitzenleistung von über 1,4 Megawatt werden noch bis Ende des Jahres installiert. Sie übertreffen damit in ihrer Leistung die Photovoltaik-Anlage auf dem Flughafen München um mehr als das Dreifache – nach Angaben der Betreiber die größte auf einem Flughafen weltweit. Laut dreier Gutachten wird der neue Solarpark in Saarbrücken jährlich rund 1,4 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom liefern.

„Wir freuen uns, mit der voltwerk AG den mit Abstand erfahrensten Partner im Solarbereich für das gemeinsame Projekt in Saarbrücken gewonnen zu haben,“ erklärt Stefan Kasterka, Leiter Projektentwicklung der CITY Solar AG. Mit dem Solarpark Saarbrücken bringt die voltwerk mittlerweile ihr zwölften Photovoltaik-Großprojekt ans Netz. Die Gesamtleistung der projektierten Photovoltaik-Anlagen des Unternehmens wird damit die Grenze von zehn Megawatt überschreiten. Dank der laut Deutschem Wetterdienst (DWD) jährlichen Sonneneinstrahlung von rund 1.200 Kilowattstunden je Quadratmeter auf Modulebene bietet Saarbrücken günstige Rahmenbedingungen für den wirtschaftlichen Betrieb des neuen Solarparks. „Das Flughafen-Solarprojekt zeigt eindrucksvoll, dass für den zügigen und umweltgerechten Ausbau der Zukunftstechnologie neben Dächern auch Gelände, welche für die freie Entfaltung der Flora und Fauna ohnehin nicht zur Verfügung stehen, Platz für aktiven Klimaschutz bieten“, erklärt Carsten Körnig, Geschäftsführer der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS). Dank der beispielhaften Unterstützung der saarländischen Ministerien, vom Sachbearbeiter bis zur Ministerebene, wird der Solarpark zum Jahresende auf dem ehemals landeseigenen Grundstück ans öffentliche Stromnetz gehen.